Das kleine ABC der Podologie


A

Anamnese

Hier ist die korrekte Patienten Aufnahme gemeint. Der neue Kunde / Pat. Bekommt ein Fragebogen, welcher unbedingt korrekt ausgefüllt werden muss. Dieser beinhaltete Fragen zum allgemeinen Gesundheits Zustand. Für die behandelnde Podologin ist es wichtig zu erfahren ob ein Diabetes (Unter D) oder Blutverdünnung etc vorliegt. Nur so kann eine auf den Kunden massgeschneiderte Behandlung erfolgen.



B

Bursitis

Schleimbeutelentzündung.



C

Clavus

Clavus ist die lateinische Bezeichnung für ein Hühnerauge.



D

Dorsal

Wenn in der Podologie von dorsal die Rede ist, ist es am Fussrücken platziert. z. Bsp ein Hühnerauge auf dem Zeh.



E

EFZ

Diese Bezeichnung findet sich bei den Podologen/innen heute als Hinweis darauf, dass die dreijährige Lehre abgeschlossen wurde und steht für Eidg. Fach Zeugnis.



F

Fersensporn

Der Fersensporn entsteht in der Regel durch eine Kallusablagerung ( könnte man mit Knochenleim vergleichen) am Ende der Achillessehne. Diese Ablagerung drückt bei jedem Schritt wie ein Stachel in die Weichteile des Fersens und entzündet diese. Es gibt ein paar Therapiemethoden. Lange war man der Überzeugung das man die Stelle mit einer speziellen Einlage entlasten soll und sich somit diese Ablagerung selbst zurückbildet. Heute greift man auch gerne auf die Methode zurück den Fersensporn zu zertrümmern oder zu operieren.



G

Gangart

Fast alle Probleme an oder mit den Füssen gehen mit unserer Gangart einher. Eine genaue Laufanalyse ist daher oft der Schlüssel zur Verbesserung des Problems. Zusammen mit Orthopädie Spezialisten erreichen wir so eine ganzheitliche und massgeschneiderte Lösung.



H

Hyperkeratose

Hornhaut.



I

Interdigital

In der Podologie sprechen wir von interdigital bei Beschwerden im Zehenzwischenraum.



J



K

Keratolytikum

Bei Hornhaut reduzierenden Cremes oder bei Hühneraugenpflaster wird in den meisten Fällen ein sogenanntes Keratolytikum verwendet. Meistens auf der Basis von Salicylsäure. Achtung!! Es kann ihre Haut sehr stark aufweichen sogar verätzen. Bitte immer in Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker verwenden. Kann bei Diabetikern zu nicht Wunden und grösseren Komplikationen führen.



L



M

Mykose

Die am weitesten verbreitete Nagelkrankheit ist sicher die Nagelmykose. Gemeint ist der fiese Nagelpilz. Wenn Sie den Verdacht haben an so einem Nagelpilz zu leiden, dann wenden Sie sich am Besten an den Hausarzt oder einen Dermatologen. In beiden Fällen ist es wichtig zu wissen, dass eine eindeutige Diagnose nur mittels zwei Analysen gestellt werden kann.

1) eine Nagelprobe muss an das Labor eingeschickt werden, wo sie auf einem Nährboden in Pilzgerechtem Klima (warm und feucht) versuchen eine Pilzkultur zu züchten. Ist der Nagel tatsächlich infiziert wird dies Erfolg haben, wenn nicht, liegt auch keine Pilzerkrankung vor.

2) die etwas weniger genaue Analyse erfolgt unter dem Mikroskop wo man bei einem Pilz die sogenannten Pilzfäden erkennen kann. In beiden Fällen braucht es das richtige Medikament und die Zusammenarbeit mit den Podologen/innen.



N

Nagelpilz

siehe Mykose


Nagelwachstum

Das Nagelwachstum besteht aus zwei Komponenten. Zum einen wird das Längenwachstum gesteuert über die Nagelwurzel. Das Nagelbett ist dafür zuständig wie Dick ein Nagel wird. Wenn also eins der Beiden durch einen Schlag, Druck oder eine Operation geschädigt wird, führt das meistens dazu, dass die Nagelplatte wellig aussieht, oder plötzlich viel dicker nachwächst etc. Ist die Nagelwurzel betroffen, wachsen die Nägel meistens nur noch sehr schlecht nach.



O

Orthesentechnik



P

Psoriasis

Auch Schuppenflechte genannt zeigt sich bei den Betroffenen gerne auch an einer Veränderung der Nägel. Diese wird leider sehr oft auch von Ärzten als Pilznagel diagnostiziert. Tatsächlich sieht es auf den ersten Blick auch fast so aus, es gibt jedoch Unterschiede. Der Psoriasisnagel hat meist in der Mitte einen dunkleren Punkt, den sogenannten Mäusebiss. Er ähnelt einem Ölfleck. Die Schuppenflechte an der Fusssohle kann in einzelnen Fällen zu nässenden Wunden führen, welche nur unter Aufsicht und Zusammenarbeit mit einem Dermatologen behandelt werden (Ich schreibe aus Praxiserfahrung).



Q



R

Rhagaden

Wer kennt sie nicht, die fiesen oft tiefen und schmerzhaften Risse vor allem an den Fersen? Häufig treten diese im Winter auf, denn dann sind unsere Füsse durch die Kälte und die viel zu trockene Luft sehr empfindlich. Dazu kommt noch die sonst so angenehme Bodenheizung, welche der ausgetrockneten Fusshaut noch den Rets an Feuchtigkeit entzieht. Jetzt kommt der Druck beim abrollen dazu und schon reisst die Haut. Das einzige was wir hier tun können ist falls vorhanden überschüssige Hornhaut entfehrnen und cremen, cremen, cremen. Oft in Kombination mit einem Paraffinbad können sehr schnelle und gute Resultate erziehlt werden.



S



T



U

Unguis incarnatus

Das ist die fachliche Bezeichnung für den eingewachsenen Nagel. In den meisten Fällen kann man diese Beschwerden in einer podologischen Behandlung lösen, oftmals reicht das jedoch nicht aus, dann wird eine Nagelkorrekturspange angepasst, welche in 80% aller Fälle das Problem langfristig löst manchmal ganz behebt.



V



W

Wundversorgung

Wir haben immer wieder die Aufgabe uns mit grösseren Wunden auseinander zu setzten. Hier vertrauen wir seit viele Jahren auf die Zusammenarbeit mit Wundspezailisten und Ärzten.



X



Y



Z